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Willkommen bei Hypnocare


Allgemeinanästhesie: Bei der so genannten «Vollnarkose» wird der Patient mit Schlaf- und Schmerzmitteln in einen empfindungsfreien, schlafähnlichen Zustand versetzt. Die Atmung wird durch verschiedene Massnahmen unterstützt und sichergestellt. Wir kennen drei verschiedene Verfahren:

 

  • Intubationsanästhesie
  • Larynxmasken-Anästhesie
  • Analgosedation

 

Die Medikamente werden dabei computergesteuert über spezielle Pumpen in die Venen des Patienten geleitet. Die Dauer der Anästhesie wird durch die Operationszeit bestimmt. Nach Beendigung der Operation stoppen wir die Medikamentengabe, danach werden Sie nach 5-10 Minuten wieder wach sein. Als Alternative zur Vollnarkose gibt es bei gewissen Operationen vor allem an der unteren Körperhälfte die Möglichkeit, eine Regionalanästhesie anzuwenden. Bei dieser Anästhesieform werden nur bestimmte Körperregionen betäubt, indem Medikamente, welche die Nervenleitung vorübergehend blockieren, in die Nähe von Nerven gespritzt werden. Damit werden sowohl die Schmerzübertragung ins Gehirn als auch die Befehle vom Hirn zur Muskulatur unterbrochen. Es gibt mehrere häufig angewendete Verfahren: Spinalanästhesie und Periduralanästhesie werden als so genannte «rückenmarksnahe» Anästhesien bezeichnet. Dabei werden die aus dem Rückenmark austretenden Nerven betäubt, es wird aber nicht in das Rückenmark gestochen! Für Operationen im Schulter- und Armbereich kann die Plexusanästhesie angewendet werden. Für kleine Hand- und Fussoperationen benützen wir die intravenöse Regionalanästhesie. Wegen anatomischer Schwierigkeiten kann der Erfolg einer Regionalanästhesie teilweise oder ganz ausbleiben. In diesen Fällen (gemäss Fachliteratur bis zu 10%) wird zusätzlich eine Lokalanästhesie gesetzt oder auf eine Vollnarkose umgestellt.